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Kleinstprojekte der Botschaft Gaborone

Mokobeng

Bo Ralf Breth (2. von links), Frau Weißhaupt und Vertreter der Schulbehörde Mokobeng, © Botschaft Gaborone

Artikel

Mit Mitteln des Kleinstprojektefonds werden Maßnahmen zur Verbesserung der Grundbedürfnisse armer und ärmster sowie benachteiligter Bevölkerungsschichten gefördert. Sie leisten einen unmittelbaren Beitrag zur Armutsreduzierung in Botswana. Hauptziel ist Menschen zu helfen, damit sie sich selbst helfen: "Hilfe zur Selbsthilfe".

Einheimische Nichtregierungsorganisationen, Selbsthilfegruppen, örtliche Kirchen und anerkannte Vereinigungen (nachstehend bezeichnet als "lokaler Partner"), die finanzielle Unterstützung beantragen, schließen ein Abkommen mit der Deutschen Botschaft in Gaborone über die Durchführung des Projektes.

Projektvorschläge sind bei der

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, P.O. Box 315, Gaborone,

einzureichen.

Für die Einreichung von Anträgen auf Förderung von Kleinstprojekten gibt es keine Formulare.

Folgende Informationen sollten jedoch aus dem Antrag klar ersichtlich sein:

Wer führt die Kleinstmaßnahme durch ?

  • Beschreibung der Maßnahme
  • Voraussichtlicher Durchführungszeitraum
  • Finanzierungsübersicht mit Kostenvoranschlägen von zwei unterschiedlichen Anbietern
  • Benennung möglicher Folgekosten - die Projektträger müssen in der Lage sein, die möglichen FOlgekosten selbst zu tragen

Förderungswürdig sind Kleinstprojekte, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Generell einen Zuwendungsbetrag von 5.000,-- Euro (Gegenwert in Pula, je nach Umtauschkurs) nicht überschreiten.
  • Innerhalb des Jahres abgeschlossen und abrechenbar sein, in dem der Zuwendungsvertrag geschlossen wurde und keine wiederkehrenden Verpflichtungen beinhalten
  • Keine Verbrauchsgüter (wie Futtermittel, Medikamente, etc.) beinhalten
  • Keine laufenden oder wiederkehrenden Kosten wie Gehälter, Spesen, Verwaltungs- und Reisekosten beinhalten.

Materialien und Geräte für die Durchführung sollen, soweit möglich, in Botsuana beschafft werden.

Kleinstprojekte sind von einem lokalen Träger durchzuführen und gehen nach Fertigstellung in die Verantwortung des lokalen Partners über.

Vorrangig behandelt werden Projekte, zu denen der lokale Träger und/oder die einheimische Bevölkerung (Nutzniesser) einen finanziellen Beitrag leistet und/oder durch ihre Arbeitskraft zur Durchführung beiträgt sowie Projekte in abgelegenen ländlichen und benachteiligten Gegenden.

Maßnahmen, für die eine finanzielle Beteiligung -- nicht -- in Betracht kommt:

  • Unterstützung von Einzelpersonen oder bereits privilegierten Gruppen
  • Humanitäre Hilfe in Krisen und Katastrophenfällen oder als Beitrag zur Nahrungsmittelhilfe
  • Maßnahmen, die bereits von staatlichen deutschen Entwicklungshilfeorganisationen (GIZ, CIM, DED, KfW) oder anderen von der deutschen Regierung geförderten Institutionen (z. B. kirchliche Institutionen, NROs) oder Internationalen Organisationen, an die die deutsche Regierung regelmäßig Beiträge zahlt (z. B. UN, WHO, UNDP), gefördert werden.
  • Maßnahmen, bei denen die Nachfolgekosten nicht vom lokalen Partner getragen werden können oder die Wirksamkeitsdauer weniger als zwei Jahre beträgt (eine nachhaltige Wirkung der Massnahme muss gegeben sein)
  • Maßnahmen, bei denen der finanzielle Beitrag nur zu einer sehr begrenzten Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Gemeinde führt
  • Finanzierung von Landkauf
  • Maßnahmen, die den Polizei- oder Militärbereich betreffen

Weitere Informationen

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