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Deutschland und Botsuana: Bilaterale Beziehungen
Der damalige botsuanische Präsident Masisi besuchte Deutschland im September 2023 und im Juni 2024. Staatsministerin Serap Güler (Auswärtiges Amt) besuchte Botsuana im Oktober 2025. Bundespräsident Steinmeier war im November 2018 im Rahmen eines Staatsbesuchs in Botsuana. Die deutsche Botschaft in Gaborone besteht seit 1975, seit 2013 ist Botsuana mit einer Botschaft in Berlin vertreten.
Der deutsch-botsuanische Handel und deutsche Direktinvestitionen in Botsuana sind gering. Wichtigstes Exportgut von Botsuana nach Deutschland und in die Welt sind Diamanten; Deutschland liefert hauptsächlich Elektrotechnik und Maschinen. Botsuana bezieht den größten Teil seiner Einfuhren aus Südafrika, darunter auch viele deutsche Produkte, die jedoch nicht in der bilateralen Handelsstatistik erscheinen.
Aufgrund seiner Einstufung als „Upper Middle Income Country“ ist Botsuana kein Empfänger bilateraler deutscher Entwicklungsgelder mehr. Es gibt jedoch weiterhin immer wieder Projekte mit deutscher Beteiligung, etwa im Rahmen der Internationalen Klimaschutz Initiative der Bundesregierung. Über die Zusammenarbeit der EU und Deutschlands mit der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (SADC), deren Sekretariat sich in der Hauptstadt Gaborone befindet, erhält Botsuana Unterstützung unter anderem in den Bereichen Wassermanagement und Wildtierschutz.
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